Cheerleading in Karlsruhe für alle Altersklassen
Golden Paws - ab 17 Jahren
Red Angels - 12-16 Jahre
Pebbles - ab 6 Jahren
mehrfache Baden-Württembergische Meister und Vizemeister
Offizielle Cheerleader der BG Karlsruhe
Vize-Europameister im Partnerstunt 2008
Deutscher Meister in der Kategorie Partnerstunt 2009
Sonntag, 05. September 2010


Am 28. und 29.11. waren wir zu Gast in Bremen um uns die Weltmeisterschaften anzuschauen, hier eine kleine sportliche Zusammenfassung des Wochenendes:

Beide Wettkampftage der 5. IFC-Cheerleading-Weltmeisterschaft im Bremer AWD-Dome ließen den Zuschauern des öfteren den Mund vor Staunen offen stehen. Wie nach dem am Samstag erarbeiteten großen Vorsprung nicht anders zu erwarten, verteidigte Japan am Sonntag seine beiden Titel in den Cheer-Wettbewerben souverän. Bei den Cheer Dancern büßte dagegen Österreich seine Führung vom ersten Tag noch ein und musste sich den Norwegern geschlagen geben. Die Skandinavier legten wenig später dann in den Group Stunts All-Female nach und sicherten sich und Europa die zweite Goldmedaille.

Dann allerdings begann die große Show der Asiaten, zunächst mit dem Titel für Taiwan bei den Mixed-Stuntern. Sowohl im Group Stunt Mixed als später auch im Cheer Mixed ließen die vier asiatischen Erstplatzierten des ersten Tages keinen Europäer mehr an sich vorbei. Deutschland (hinter Norwegen) konnte durch die Wolfsburg Honeybees aber bei den All-Female-Cheerleadern ebenso Rang drei verteidigen wie zuvor die weiblichen Riesaer Group Stunter. Die zwei Bronzemedaillen sind das erste Edelmetall für deutsche Cheerleader bei WMs seit 2001, als bei der WM-Premiere die bisher einzige bisherige Silbermedaille für Deutschland herausgesprungen war.

Und auch das im Cheer Mixed angetretene deutsche Nationalteam hatte mit dem sechsten Platz eine starke Vorstellung abgeliefert. Das zusammengestellte Programm war anspruchsvoll - ein hohes Risiko, sich eben an den asiatischen Vorgaben zu orientieren und so nach der »Taube auf dem Dach« zu jagen. Immerhin gab's für die zweite Vorfühung neun Punkte mehr als am Vortag, doch konnte der Abstand auf die fünftplatzierten Russen nur noch verkürzt, aber nicht mehr egalisiert werden.

Seine Feuertaufe hat das Nationalteam aber bestanden, wobei hier vor allem der Vergleich mit den anderen europäischen Nationen zählen sollte. Wie die Wolfsburgerinnen im Cheer-All-Female-Wettbewerb und die Nationalauswahl im Group Stunts Mixed war das Cheer-Mixed-Team zweitbestes europäisches Team. Das erst vor rund einem halben Jahr zusammengestellte Team schaffte es dabei aber, mit 23 Punkten Rückstand auf Russland den relativ knappsten Abstand aller deutschen Starter auf das beste europäische Team seiner Disziplin zu erzielen. Beide AFVD-Nationalauswahlen gingen aber in den eben gerade auch für die Asiaten besonders wichtigen Mixed-Wettbewerben in Cheer und Group Stunts an den Start - beim Blick auf die Platzierungen muss daher berücksichtigt werden, dass sie als einzige gleich vier asiatische Konkurrenten in ihrem Teilnehmerfeld hatten.

An der Spitze machten die Asiaten in den Cheer-Wettbewerben dann das Rennen unter sich aus. Bereits am ersten Tag hatten die Japanerinnen im Cheer All-Female 79,5 Punkte Vorsprung auf Norwegen (bei maximal 300 Punkten pro Kür) und verdoppelten diesen Vorsprung am zweiten Tag dann beinahe noch. Die beiden Höchstpunktzahlen von 259,0 am ersten Tag und 264,5 am zweiten sprach die Jury dann aber dem Mixed-Team von Japan zu. Dennoch hatte dies zu zittern: Thailand war am ersten Tag »nur« 25 Punkte zurück, konnte sich am Sonntag dann aber nicht wie die Japaner steigern.

Für die Veranstaltung in Bremen erhielten die deutschen Ausrichter Lob von allen Seiten. IFC-Vizepräsidentin Ludmilla Zueva lobte bei ihrem abschließenden Grußwort das Bremer Publikum als Cheerleader-freundlich, war die Stimmung an beiden Tagen doch überwältigend. Rund 4.000 Zuschauer am Samstag sowie 4.500 am Sonntag stellen neue Zuschauer-Rekorde für Cheerleading-Veranstaltungen außerhalb Nordamerikas dar.
(Quelle Huddle Verlag)